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Oberflächenspannung

Die Oberflächenspannung beschreibt die Energie, die an einer Materialoberfläche wirkt und bestimmt, wie gut Klebstoffe oder Druckfarben haften. Für die Etikettenproduktion ist sie ein Schlüsselfaktor: Nur wenn die Kennzeichnungsfolie und die Etiketten auf die Oberflächenspannung des zu beklebenden Untergrunds abgestimmt sind, entsteht eine dauerhafte Verbindung. So sichern Hersteller funktionale Etikettenlösungen für anspruchsvolle Anwendungen zum Beispiel in Automotive, Medizintechnik und Chemie.

Zur Einordnung von Materialien wird die Oberflächenspannung in drei Bereiche unterteilt:

 

LSE (Low Surface Energy, 18–35 mN/m)

Materialien mit niedriger Oberflächenenergie erschweren die Haftung und erfordern speziell entwickelte Klebstoffe. Typische Beispiele sind:

  • PTFE (Polytetrafluorethylen / Teflon)
  • Silikon (SI)
  • Polypropylen (PP)
  • Polyethylen (PE) inkl. PEHD (High Density) und LDPE (Low Density)
  • PMMA (Polymethylmethacrylat)
  • Epoxidharz (EP)
  • Polystyrol (PS)
  • Polycarbonat (PC)
  • Polyamid (PA)
  • Polyurethan (PUR/PU)

 

MSE (Medium Surface Energy, 37–70 mN/m)

Hierzu zählen Werkstoffe mit mittlerer Oberflächenenergie, bei denen die Haftung besser gelingt, aber dennoch angepasste Klebstoffe erforderlich sind:

  • TPU (Thermoplastisches Polyurethan)
  • PVC (Polyvinylchlorid)
  • PVB (Polyvinylbutyral)
  • PET (Polyester)
  • PPE (Polyphenylenether)
  • PES (Polyethersulfon)
  • PI (Polyimid)
  • GPK (Glas, Porzellan, Keramik)

 

HSE (High Surface Energy, 290–2000 mN/m)

Werkstoffe mit hoher Oberflächenenergie bieten in der Regel sehr gute Voraussetzungen für die Haftung:

  • Glas
  • Blei (PB)
  • Aluminium (AI)
  • Kupfer (CU)
  • Eisen (FE)
  • Stahl / Edelstahl (VA, Niro, Inox)

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