Eine selbstzerstörende Kennzeichnungsfolie ist ein spezielles Sicherheitsmaterial, das sich beim Versuch der Entfernung in kleine Fragmente auflöst oder unbrauchbar wird. Sie dient dem Manipulationsschutz und wird häufig für Sicherheits-, Typen- oder Inventaretiketten in Branchen wie Automobil, Elektronik, Medizintechnik und Logistik eingesetzt. Typische Materialien sind spröde Acrylfolien oder mehrschichtige Spezialfolien, die so konzipiert sind, dass sie beim Ablöseversuch reißen oder zerbröseln. Dadurch kann das Etikett nicht unbemerkt entfernt oder auf ein anderes Produkt übertragen werden. Void-Folien hinterlassen zusätzlich einen sichtbaren Manipulationshinweis wie „VOID“ oder ein Schachbrettmuster. Selbstzerstörende Kennzeichnungsfolien sind beständig gegenüber Temperatur, Chemikalien und mechanischer Beanspruchung und haften sicher auf unterschiedlichen Untergründen wie Metall, Kunststoff oder lackierten Oberflächen. Ihre Anwendung trägt zur Fälschungssicherheit, Rückverfolgbarkeit und Produktschutz bei, insbesondere in sicherheitskritischen Bereichen.